Sportreifen

Um an einen Sportreifen zu kommen muss man in der Regel ein Lizensierter Sportfahrer sein. Ein Sportreifen ist um einiges sensibler als ein normaler Straßenreifen und wird nur in einem schmalen Toleranzbereich gefahren. Druck, Temperatur und Fahrwerkseinstellung müssen stimmen und der Fahrer muss wissen wie weit er gehen darf. Weiterhin sind solche Reifen für eine bestimmte Wetterlage ausgelegt, wie beispielsweise die Slicks und halten bei weitem nicht so lange wie ein normaler Straßenreifen. Die Abnutzung ist deutlich höher.

Sportreifen die auf der Straße benutzt werden können besitzen eine eigene Kennzeichnung und bedürfen einer sensiblen Handhabung im Gegensatz zu einem normalen Motorradreifen. Hierbei kommen vorwiegend Radialreifen zum Einsatz und Sportreifen sind im allgemeinen eher darauf ausgelegt, dass die Reifen ein Optimales Zusammenspiel zwischen Reifen und Untergrund gewährleisten und dafür nimmt man einen erhöhten Verschleiß in Kauf.

Ob der Reifen den Gegebenen Umsänden angepasst ist, kann man mit Hilfe einer Temperaturmessung ermitteln. Hierbei greift man auf ein Infrarot Thermometer zurück. Bei einer Innen- Aussen Differenz über 10°C sollte man die Achsengeometrie neu justieren und bei einer Abweichung der vom Motorradreifen-Hersteller angegebenen Betriebstemperatur sollte auf eine alternative Mischung, Größe oder Gewicht zurückgegriffen werden.

Der Einsatz eines Sportreifens sollte also gut überlegt werden, da viele Faktoren eine große Rolle spielen.

Weitere Informationen über Sportreifen finden sie hier unter Rennreifen oder falls sie eine andere Art von Reifen suchen gibt es hier noch Straßenreifen oder Spezialreifen/Offroadreifen.