Die richtigen Reifen

In vielen Fällen wundert man sich, mit welch verschlissenen Reifen einige Leute immer noch unterwegs sind. Oft ist kaum noch eine Profiltiefe zu erkennen und die Oberfläche weist bereits Risse auf. Dabei sollte jedem bewusst sein, dass gerade bei Motorrädern, die schließlich nur über zwei Räder Kontakt mit der Straße haben, die Qualität der Reifen das A und O für die Sicherheit ist. Abgenutzte Reifen drehen beim Beschleunigen eher durch und beim Bremsen erhöht sich der Bremsweg um einiges. Ganz besonders wichtig ist die Haftung der Reifen bei schräger Kurvenlage, damit die Maschine nicht wegrutscht. Die Auflagefläche des Reifens auf der Straße ist dermaßen klein, dass man sich keine Nachlässigkeit in diesem Bereich leisten sollte.

Neue Reifen sollten jedoch nur nach den Vorgaben des Herstellers gekauft und aufgezogen werden. Die genauen Größen und Typen, die für das jeweilige Modell geeignet sind, müssen dabei eingehalten werden. Entsprechende Informationen, welche Reifen gefahren werden können und dürfen, sind beim Hersteller erhältlich. Wer selbst schon einmal – sei es aus Nachlässigkeit oder Unwissenheit – mit den falschen Reifen gefahren ist, wird sicher in manchen Situationen gemerkt haben, dass diese Bereifung nicht optimal war. Die Handhabung der Maschine wird nämlich besonders in Kurven wesentlich schwieriger und auch der Verschleiß nimmt deutlich zu.

Man kann sein Motorrad nur zu hundert Prozent beherrschen, wenn man allen wichtigen Teilen vertrauen kann und mit einem sicheren Gefühl aufsteigt. Für einen guten Zustand der Maschine sollten die Reifen deshalb mit an erster Stelle stehen.